Monatsübung April

Diesen Mittwoch (03. April) fand die erste Monatsübung für das Jahr 2019 statt. Vorbereitet wurde sie dieses Mal von GK Roland Sauerkoch.

Übungsannahme war ein Kellerbrand beim „Schwoagerhof“ in Gagering mit verletzten und eingeschlossenen Personen. Weiters war im Freigelände eine Person unter einem Fahrzeug eingeklemmt worden.

Am Übungsort angekommen rüsteten sich umgehend zwei Atemschutztrupps für den Innenangriff und die Personenrettung aus. Der erste Trupp begab sich in das Kellergeschoss um dort eine vermisste Person zu suchen und den Brandherd zu lokalisieren. Beides konnte schnell ausgemacht werden, der Brand wurde gelöscht und die Person zur Sammelstelle ins Freie gebracht. Anschließend ging es an die Belüftung, damit der Rest des Hauses rauchfrei blieb.

Der zweite Atemschutztrupp wurde ebenfalls in den Keller geschickt, aber weiter nördlich im Gebäude, auch dort wurde eine Person vermisst. Der Trupp konnte sie schnell finden und retten. Beim anschließenden Erkundungsrundgang „verletzte“ sich allerdings ein Atemschutzträger aus diesem Trupp, weshalb ein Rettungstrupp angefordert werden musste. Gemeinsam mit diesem konnte der „verletzte“ Kamerad aus dem Gefahrenbereich gebracht und der Rettung übergeben werden.

Im Verlauf der Übung brauchte es deshalb dann auch noch einen dritten Atemschutztrupp um die Erkundungsarbeit zu beenden. Dieser wurde vom LFB-A gestellt.

Außerhalb des Gebäudes waren ebenfalls einige Arbeiten zu erledigen. KLF und LFB-A übernahmen die wichtige Aufgabe der Wasserversorgung, die aufgrund der nahen Lage zu einem Bach für dieses Objekt optimal ist. Zeitgleich mussten die Speiseleitungen zu den anderen Feuerwehrfahrzeugen geleget werden. Außerdem halfen die Mitglieder dieser Fahrzeuge bei der Rettung der Eingeschlossenen von den Balkonen des Übungsobjekts und zusätzlich bei der Rettung der eingeklemmten Person.

Für den eingeklemmten Arbeiter war das TLF-2 hauptverantwortlich. Als erstes erfolgte wie immer die Sicherung des Fahrzeugs und anschließend begann das Unterbauen des Anhängers. Danach konnte vorsichtig begonnen werden mit den Hebekissen die Rettung durchzuführen. Hier war diesesmal die besondere Schwierigkeit, dass der Anhänger natürlich eine gewisse Höhe hatte und deswegen sehr viel Unterbaumaterial nötig war.  Aber mit dem ganzen Schlauchmaterial aus den Fahrzeugen konnte diese Aufgabe einwandfrei gelöst werden.

TLF-1 und DLK hatten währenddessen noch am Übungsobjekt einiges zu tun. Auf den Balkonen des Gebäudes befanden sich noch viele Personen, die gerettet werden mussten. Die Rettung aus dem 1. Obergeschoss wurde mit Steckleitern durchgeführt, die höheren Etagen übernahm die Mannschaft der DLK. Das TLF-1 musste außerdem die Belüftung des Gebäudes sicherstellen, den Innenangriff mittels HD aufbauen und die DLK speisen.

Bei Übungsende folgte eine Besprechung mit den Gruppenkommandanten bei der ATS-Sammelstelle und Lageführung. Anschließend war die große Schlussbesprechung mit der ganzen Mannschaft. Kommandant Haun Reinhard bedankte sich bei der Familie Brunner, für die zur Verfügungstellung des Übungsobjektes. Er wies außerdem auf die Wichtigkeit einer Übung speziell bei größeren Objekten hin, da dies im (hoffentlich nie eintretenden) Ernstfall ein großer Vorteil für die Feuerwehr ist.

Nach einem Getränk vor Ort, auf das uns die Familie Brunner einlud, folgte das gemeinsame Abendessen beim Camping Hell.

An der Übung beteiligt waren 41 KameradInnen der Feuerwehr Fügen mit den Fahrzeugen TLF-1, TLF-2, LFB-A, DLK, KDO-A, KLF und Last.