RDA Erding 2.0

Auch dieses Jahr war es wieder möglich zwei unserer Atemschutzträger nach Erding in die Rauchdurchzündungsanlage zu schicken.

Abfahrt war um 05:00 Uhr vom Gerätehaus um pünktlich am vereinbarten Treffpunkt anzukommen. Dann gab es erst einmal eine theoretische Einschulung und eine „Hausordnung“, die zu befolgen war.

Anschließend war es auch schon Zeit den ersten von drei Durchgängen im Container zu absolvieren. Das Feuer wurde gerade erst angezündet, die Hitze ist beim ersten Durchgang am geringsten. Die Mitglieder der Feuerwehren sollen sich auf die Situation einstellen und gehen abwechselnd nach vorne für die Hitzegewöhnung.

Danach war es Zeit für eine Strahlrohrschulung „Flashover-Training“, nach einer kurzen Pause auch eine willkommene Abkühlung für die Teilnehmer. Dann folgte auch schon der zweite Durchgang, um das eben noch im Freigelände Geübte, gleich im Container anwenden zu können und anschließend kam die wohlverdiente Mittagspause.

Der Nachmittag wurde für die Übung eines Innenangriffs genutzt. Erst das Training im Freigelände mit einem Container-Gebäude. Und man ahnt es, danach kam der dritte und letzte Durchgang im Container, der auch der heißeste ist. Wer noch Kraft hatte, sollte nach Verlassen des Containers das Gelernte des Tages gleich umsetzen und eine vermisste Person aus einem verrauchten Haus retten, natürlich mit Innenangriff.

Abschließend mussten die Geräte wieder gesäubert und aufgerüstet werden, ehe sich unsere beiden Mitglieder dann wieder auf den Weg nach Hause machten.

Wir bedanken uns bei Günter Vogt und seinen KameradInnen für die Organisation! Es war wieder ein super Erlebnis für unsere Mitglieder und für den Einsatz eine unbezahlbare Übung.